Ausgabe Nr. 3 Mai/Juni 2013

Editorial: Prof. Dr. Walter Thimme
Salz ist lebenswichtig! Aber wie viel Salz muss es sein?
Moderne Quacksalberei - Abnehmen mit Gentest?
Schlank, schön und gesund – das erwarten viele Frauen und Männer von allen möglichen Diäten und Schlankmachern.
Aufgefrischt: Flexiseq®: Hauptsache gut einreiben?
Über die „Wundertherapie“ Flexiseq® haben wir bereits berichtet (GPSP 6/2012 S.13). Zur Erinnerung: Die in Flexiseq®-Gel enthaltenen Nanostrukturen sollen wie ein Schmiermittel bei Gelenkbeschwerden Linderung bringen.
Aufgefrischt: Tipps für Patientinnen und Patienten Lymphödeme
Nach einer Operation oder einer Krebsbehandlung wie Chemotherapie oder Bestrahlung kann sich ein Lymphödem entwickeln.
Aufgefrischt: Antihistaminikum Doxylamin gegen Schwangerschaftserbrechen
In Deutschland gibt es kein Arzneimittel, das zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft zugelassen ist. Auf diese unbefriedigende Situation machten wir in GPSP 6/2010 S. 4 aufmerksam.
Bestseller Nr. 8 Novaminsulfon-Ratiopharm®
Novaminsulfon-Ratiopharm® steht auf Rang 8 der Arzneimittelbestsellerliste. Das ist ein Präparat, das den wohl am meisten umstrittenen schmerzlindernden Wirkstoff enthält: Metamizol. Wegen seiner Risiken ist es in vielen Ländern nicht auf dem Markt.
Body-Mass-Index Was ist gesund?
Wie gesund ein bestimmtes Körpergewicht ist, hängt natürlich von der Körpergröße ab. Darum bezieht der Body-Mass-Index (BMI) die gewogenen Kilogramm auf die Körperlänge (in Metern zum Quadrat; kg/m2). Als medizinisch ideal gilt ein BMI zwischen 18 und 24 kg/m2, den erreicht zum Beispiel ein Mann oder eine Frau mit einer Größe von 1,70 m und mit 70 kg Gewicht (BMI = 24). Bislang herrschte die Auffassung vor, dass ein höherer BMI das Krankheits-und Sterberisiko erhöht.
„Neben“wirkung Depression Manche Arzneimittel bekommen der Psyche nicht!
Beim Thema Medikamente und Depressionen denken vermutlich viele zunächst an den – durchaus umstrittenen – Nutzen, den Antidepressiva haben können.
Salz in der Suppe Wie viel darf's denn sein?
Nur wenige Themen werden in der medizinischen Wissenschaft so kontrovers diskutiert wie die tägliche Kochsalzmenge, die der Gesundheit zuträglich ist.
Kurz und knapp: Rückenspritze bei „Ischias“
Beim Ischias-Syndrom strahlen die heftigen Rückenschmerzen vom unteren Rücken und Gesäß meist bis ins Bein aus. Oft versuchen Orthopäden mit Injektionen in der Nähe des Rückgrats, die Beschwerden zu stoppen.
Kurz und knapp: (Kein) Doping? Schmerzmittel im Sport
Wir hatten bereits berichtet, dass jeder zweite Läufer im Bonn- Marathon von 2010 vor dem Rennen ein Schmerzmittel eingenommen hatte (GPSP 6/2010, S.8).
Kurz und knapp: Vitamin-C-Präparate Fördern Nierensteine
Vitamin C ist ein wichtiger Nahrungsbestandteil. Aber Vitamin- C-Präparate sind fast immer überflüssig und können sogar schaden. Schwedische Männer, die zehn Jahre lang Vitamin- C-Pillen schluckten, hatten ein doppelt so hohes Risiko an Nierensteinen zu erkranken wie die Kontrollgruppe.
Kurz und knapp: IGeL-Monitor als App Zum Mitnehmen in die Arztpraxis
In vielen Arztpraxen liegen Flyer mit Angeboten zu Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) aus. Häufig flimmert über das Wartezimmer-Fernsehen sogar Werbung für IGeL und nicht selten spricht einen der Arzt oder die Ärztin auf das bisschen Mehr an, dass zur Behandlung oder Diagnose möglich ist, aber von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet wird.
Buchtipp: „Essstörungen“
Essen macht nicht nur satt. Essen ist ein Genuss. Dafür hat die biologische Evolution gesorgt, sie sichert so die lebenswichtige Nahrungsaufnahme.
Kolostrum Werbung und Wahrheit
Kolostrum- oder Colostrum-Produkte sollen die Immunabwehr des Körpers steigern können. Beworben werden die Mittel insbesondere für Patienten mit eingeschränkter Abwehrsituation, wie sie oft während Krebsbehandlungen auftritt.
Glosse: Männerchor
„DIE Gynäkologische“ oder „Der GynäkologIn“ oder ganz neutral „Das GynäkoLOG“ das wären für die deutsche Fachzeitschrift in Sachen Frauenheilkunde jetzt mal ein paar neue Titelvorschläge – inspiriert von der Kreativ-Szene und irgendwie gendergerechter als „Der Gynäkologe“.
Ginkgo-Extrakt unter Krebsverdacht Fazit einer Tierstudie
Der Extrakt aus den Blättern des aus China stammenden Ginkgobaumes hat in Deutschland eine steile Karriere gemacht.
Nachgefragt: Dr. Barbara Ehret
In Deutschland wird zu viel operiert. Das Thema macht gerade in den Medien die Runde – am Beispiel von künstlichen Gelenken, Rücken- und Mandeloperationen.
In vieler Munde: Goji-Beeren Riskante Exoten
Als „Wunderfrüchte für alle“ oder als „eines der besten Lebensmittel der Welt“ werden Goji-Beeren im Internet gelobt. Zu den Wunderwirkungen sollen Antioxidanzien, B-Vitamine, Mineralstoffe und so genannte Vitalstoffe beitragen.
KnobiVital® Und täglich einen Knoblauchtrunk?
Das Werbevideo im Internet1 zeigt rüstige Senioren, die strammen Schrittes durch die Alpen wandern. Und die Enkel kommen kaum hinterher. Des Rätsels Lösung: KnobiVital®, der Knoblauchtrunk.
Leserbrief: Blasentang zum Abnehmen?
Blasentang (Fucus vesiculosus) ist in einigen so genannten Schlankheitsmitteln enthalten. Diese werden beispielsweise als „Alge gegen das Fett“ propagiert.
Arzneimittelfälschungen Doch ein Problem bei uns?
Ende März 2013 nahm die Kripo Hamburg zwei Männer fest. Sie werden verdächtigt, in erheblichem Umfang gefälschte Arzneimittel in den deutschen Arzneimittelmarkt eingeschleust zu haben.
Ingwer: Scharfer Wurzelstock
Ingwer ist ein bekanntes Küchengewürz. In Indien und China wird der Wurzelstock seit über 5000 Jahren auch bei Erkrankungen verwendet.
Gepanschtes: Sabotage oder kriminelle Energie?
„Für das Natürlichste der Welt“ bietet die Lübecker Firma Vitalité GmbH ihr Produkt Dorovit an, das Goji-Beeren (siehe auch Seite 22), Ginseng, Zimt und andere pflanzliche und mineralische Bestandteile enthalten soll.
Werbung - Aufgepasst! Neutrale Kampagne gegen die Vergesslichkeit?
Neutrale Kampagne gegen Vergesslichkeit?