Ausgabe Nr. 3 Mai/Juni 2010

Editorial: Prof. Bruno Müller-Oerlinghausen
über die Wichtigkeit unabhängiger Information zu Arzneimitteln für jedermann, oder neudeutsch für den „Verbraucher“, sind wir uns vermutlich mit Ihnen einig
Vorsicht Wechselwirkungen
Nehmen Sie regelmäßig rezeptpflichtige Medikamente ein? Und kommt es vor, dass Sie sich zusätzlich ohne Rezept Präparate in der Apotheke besorgen? Einige Tipps könnten dann für Sie wichtig werden.
Gute Pillen Schlechte Pillen, Neuer Auftritt im Internet
Gute Pillen – Schlechte PillenNeuer Auftritt im InternetLiebe Leserinnen und Leser, wir möchten Sie einladen, die neuen Internet­­seiten von Gute Pillen – Schlechte Pillen zu besuchen. Wir haben vieles verbessert, damit Sie besser recherchieren und wir Sie aktueller informieren können. Das Gesundheitsportal www.gutepillen-schlechtepillen.de ist wie die Zeitschrift unabhängig, bietet qualitativ hochwertige Informationen, greift aktuelle Themen auf und ist komfortabel zu bedienen. Und ab sofort können Sie als Abonnent auf sämtliche Artikel, die seit 2006 in unserer Zeitschrift erschienen sind, zugreifen. Machen Sie die Probe!
Chronische Verdauungsbeschwerden Reizdarm: Was macht die Behandlung so schwierig?
Chronische Verdauungsbeschwerden Reizdarm: Was macht die Behandlung so schwierig? Blähungen, Durchfall, Verstopfung: Unser Verdauungssystem ist anfällig für Störungen. Das kann unangenehm und lästig sein, ist aber noch lange nicht krankhaft. Wenn sich die Probleme häufen und chronisch werden, kann es sich um das Reizdarm-Syndrom handeln, eine verbreitete, aber an sich gutartige Erkrankung.
Gesalzene Preise, Kochsalz für jeden Geschmack
Gesalzene Preise Kochsalz für jeden Geschmack Mit Salz wird gewürzt und konserviert. Eine geringe Menge müssen wir unbedingt mit der Nahrung aufnehmen. Aber wer die Wahl hat, hat die Qual: Salinensalz, Meersalz, Bergsalz, Himalaya-Salz, Jodsalz – gibt es außer beim Preis noch Unterschiede? Sind die einen Salzsorten gesund, andere dagegen nicht?
Aufgespießt aus Internet und Werbung, Melatonin-haltige Nachtmilchkristalle
Aufgespießt – aus Internet und Werbung, Melatonin-haltige Nachtmilchkristalle
Kurz und knapp: Triclosan: Kein Gewinn
Triclosan ist eine Chlorverbindung, mit der Bakterien bekämpft werden sollen. Man nennt solche Stoffe Biozide. Triclosan steckt in vielen Alltagsprodukten, vor allem in Kosmetika wie Deos, Seifen, Zahnpasta und anderen Pflegeprodukten, in Reinigungsmitteln und in manchen antibakteriell ausgerüsteten Textilien wie Sportkleidung und Socken.
Kurz und knapp: Uzarawurzelextrakt: Nicht ohne Risiko
Manche Menschen nehmen gegen Durchfall das pflanzliche Arzneimittel Uzarawurzelextrakt (Uzara®) ein. Kürzlich entwickelten sich bei einer Frau zwei Tage nach der Einnahme Fieber und ein Gesichtsödem.
Kurz und knapp: Sonnenbank: Krebsgefahr
Noch immer meinen viele, dass Bräune ein Zeichen von Gesundheit oder Wohlbefinden ist oder die Attraktivität erhöht.
Kurz und knapp: Kein Tamsulosin vor Augenoperation
Ältere Männer mit einer gutartigen Prostatavergrößerung nehmen häufig den Alphablocker Tamsulosin ein, der beispielsweise als Alna® oder Prostadil® im Handel ist.
Kurz und knapp: Hyperaktivität: Ritalin® oder Hilfe?
Kinder, die ihre (Hyper)Aktivität nicht gut kontrollieren können, haben es in unserer leistungsbetonten Gesellschaft besonders schwer. Auffällig werden sie vor allem in der Schule, wenn sie dort unkonzentriert und impulsiv sind.
Kurz und knapp: Reiseübelkeit verhindern
Vor allem Kinder leiden unter Reiseübelkeit, wenn sie mit dem Auto, auf dem Wasser oder im Flugzeug unterwegs sind. Zugfahrten sind in der Regel weniger problematisch.
Fußballweltmeisterschaft in Südafrika Und immer wieder Schweinegrippe
Wichtiger als zweifelhafte Kampag­­nen für die Impfung gegen Schweinegrippe erscheint uns die Information über die Situation hinsichtlich AIDS und HIV-Infektion in Südafrika. Laut UNAIDS sollen dort 5,5 Millionen Menschen mit dem Immunschwächevirus HIV infiziert sein – das sind 11% der Bevölkerung – so viele wie in keinem anderen Land der Erde.
Haarige Versprechungen
Wer per Ferndiagnose bestimmte Krankheiten aus den Haaren lesen will und die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln empfiehlt, handelt wider den medizinischen Kenntnisstand. Wenn Ihnen also jemand eine Haaranalyse nahe legt: Lassen Sie ihn abblitzen.
Nachgefragt: Bloß nicht ins Bett Wer Rückenschmerzen hat, braucht Bewegung
Dr. Eva-Kristin Renker ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie. Sie arbeitet an der Universität Heidelberg. Ihr aktueller klinischer Schwerpunkt ist die Kinderorthopädie. Aufsehen hat ihre Studie zur Behandlung von Rückenschmerzen erregt, weil aus dieser hervorgeht, dass noch immer viele Patienten nicht optimal behandelt werden und sich ihre Schmerzsituation durch passive Therapien wie Bettruhe und Krankschreibung nicht bessert.
Endlich! Haut- und Hämorrhoiden­­mittel mit Bufexamac vom Markt
Es ist unglaublich, wie lange bedenkliche Arzneimittel auf dem Markt bleiben und Patienten gefährden können, bevor die Notbremse gezogen wird. Warnungen vor Bufexamac gibt es seit zwei Jahrzehnten.
Glosse, Alles Banane! Alles clever!
Glosse Alles Banane! Alles clever!
Impfstoff gegen Durchfall verunreinigt Behörden geben unterschiedliche Empfehlungen
Der Schluckimpfstoff Rotarix® soll Säuglinge vor Durchfällen durch Rotaviren schützen. Jetzt haben amerikanische Forscher darin mit einer neuen hoch empfindlichen Messmethode eine Verunreinigung entdeckt. Über die Konsequenzen sind sich die Behörden international nicht einig.
Vorsicht! Gepanschtes aus dem Internet,
Wer Nahrungsergänzungsmittel als natürliche Alternativen zu Arzneimitteln anpreist und gleichzeitig gepanschte Produkte anbietet, also Produkte, denen stark wirksame chemische Wirkstoffe beigemischt sind, betrügt nicht nur die Anwender, sondern gefährdet auch deren Gesundheit.
Leserbriefe, Zauberdeo?
Werbebehauptungen für Kosmetika sind mit großer Skepsis zu sehen. Die Aussagen basieren in der Regel nicht auf wissenschaftlichen Untersuchungen. Und Unverträglichkeiten kommen häufig vor.
Leserbriefe, Granulat statt Tablette?
Ibuprofen-Granulat wird in Wasser aufgelöst geschluckt. Deshalb kann es im Körper etwas schneller wirken als Tabletten, die sich erst im Magen auflösen müssen. Von einigen Ibuprofen-Tabletten weiß man, dass etwa eine Stunde nach der Einnahme die höchste Wirkstoffmenge im Blut erreicht wird.
Werbung - Aufgepasst! Blütenträume zum Kauen?
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