Gute Pillen – Schlechte Pillen: 2013 / 03 S. 07a

Aufgefrischt:

Tipps für Patientinnen und Patienten

Lymphödeme

Nach einer Operation oder einer Krebsbehandlung wie Chemotherapie oder Bestrahlung kann sich ein Lymphödem entwickeln. Dabei staut sich die wasserähnliche Lymphe, die normalerweise auf eigenen Bahnen und durch Lymphknoten in die Venen des Blutkreislaufs zurückströmt.

Der Stau führt zu unangenehmen Schwellungen, z.B. im Arm nach einer Brustoperation. Sie müssen sorgfältig behandelt werden, denn sonst kommt es leicht zu Haut- und Gewebeschäden. Eine Arzneitherapie gibt es nicht. Eine kleine neue Broschüre1 erklärt, warum entwässernde Medikamente nicht helfen, Lymphdrainage und Kompression wichtig sind, was Betroffene sich Gutes tun können und wie es gelingen kann, sich mit der chronischen Erkrankung zu arrangieren. Die Informationen beruhen auf Informationen von Ärzten, Krankenschwestern oder spezialisierten Physiotherapeutinnen und anderen Experten. Sie sind nicht durch Studien qualitätsgesichert, aber die Erfahrungen können eine Hilfe und Informationsquelle sein für Betroffene – die oft zu wenig über ihre Erkrankung wissen. (Bestelladresse: Bremer Krebsgesellschaft e.V., Am Schwarzen Meer 101-105, 28205 Bremen. www.bremerkrebsgesellschaft.de)


Quelle
1 Heider M (2013) Leben mit einem Lymphödem (Hrsg.) Bremer Krebsgesellschaft


Der Stand der Informationen entspricht dem Erscheinungsdatum des Hefts.

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