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Pharmafirmen entdecken Social Media als Marketinginstrument
27. September 2016

Vor 20 Jahren noch selten, heute ein Renner. Fast alles, was käuflich ist, wird via Internet von Hinz und Kunz als hip angepriesen und hochgelobt: Hotels, Bier, Jeans, Schokolade, sogar Medikamente. Die Social-Media-Schiene wirkt persönlich und direkt beim Konsumenten. So will es die Industrie – und sie zahlt für Posts, Tweets oder Blogeinträge längst auch Honorare. Gute Pillen - Schlechte Pillen hat sich die neue Werbestrategie für ein Präparat näher angeschaut. Fazit: viel raffinierte Schleichwerbung. Und: Zu unerwünschten Wirkungen oder Wechselwirkungen schweigen sich die Akteure aus.

  • Roter Reis

    Nahrungsergänzungsmittel mit Rotschimmelreis werden als „natürliche Cholesterinsenker“ angeboten. In GPSP 3/2016 hatten wir vor diesen Produkten gewarnt und darauf hingewiesen, wie mangelhaft der behördliche Schutz der Verbraucher ist. Immerhin: Die oberste Arzneimittelbehörde in Deutschland warnt nun deutlich vor den Gesundheitsgefahren durch roten Reis.1

  • Akuter Gichtanfall

    Manchen erwischt ein Gichtanfall aus heiterem Himmel. Das passiert, wenn die körpereigene Harnsäure, die im Blut und in den Gewebeflüssigkeiten normalerweise gelöst ist, plötzlich Kristalle bildet. Meist ist das Großzehengrundgelenk betroffen. Als Folge entzündet sich auch das umliegende Gewebe und macht oft den akuten Gichtanfall so extrem schmerzhaft. Gute Pillen - Schlechte Pillen nennt die möglichen Ursachen der akuten Gicht und zeigt, welche Arzneimittel die Beschwerden rasch lindern können.

  • Neue Pille bei Herzschwäche

    Zu Beginn dieses Jahres kam das neue Herzmittel Entresto® auf den Markt. Es löste Begeisterungsstürme in der Fachwelt aus. Doch ist dieses Medikament bei einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) auch wirklich therapeutisch überzeugend? Wie schaut es mit der Studienlage zu Nutzen und Nebenwirkungen aus? Gute Pillen - Schlechte Pillen ist der Sache auf den Grund gegangen. Mit einem eher skeptischen Ergebnis.

  • Arzneimittelzulassung

    Gesundheit ist ein Grundrecht für jeden: Es ist ein Recht auf ärztliche Versorgung und auf wirksame Medikamente. Neu erfundene Medikamente, die besonders schlimm erkrankten Patientinnen und Patienten echte Vorteile bieten, sollten so zügig wie möglich auf den Markt kommen. Deshalb plant die Europäische Arzneimittelzulassungsbehörde (EMA), die Prüfungsverfahren zu verkürzen. Klingt gut. Doch das könnte die sehr wichtigen Sicherheitsanforderungen an neue Medikamente herunterschrauben.Gute Pillen - Schlechte Pillen schätzt daher Expressverfahren als höchst bedenklich ein.

  • Werbung – Aufgepasst!

    Die Hersteller von Impfstoffen dürfen nicht öffentlich für ihre Produkte werben.1 Die abgebildete Werbeanzeige aus der Zeitschrift „Das Goldene Blatt“ führt vor, wie man das Verbot umgehen kann. Der Pharmariese Pfizer wirbt nicht direkt für sein Mittel, sondern wendet sich gezielt an ältere Menschen mit dem Hinweis, der Arzt könne bei der Vorbeugung helfen.

  • So läuft’s beim Arzt besser

    In deutschen Arztpraxen läuft einiges schief: Patienten haben öfters das Gefühl, ihr Anliegen nicht ausreichend vorbringen zu können.1 Das verwundert nicht: Die durchschnittliche Arztkonsultation dauert nur fünf bis acht Minuten, und bereits nach 11 bis 24 Sekunden unterbricht der typische Arzt seinen Patienten.2,3 Als Patient können Sie viel tun, damit Sie der Praxisbesuch weniger frustriert und Sie besser informiert nach Hause gehen.

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